Around the world – Der reisende Fan

Als echter Sportfan hat man es nicht immer leicht. Wenn man seine/n Lieblingssportler/in oder sein Lieblingsteam live erleben will, muss man oft enorme Strapazen auf sich nehmen und weite Reisen antreten. Das kostet Zeit und geht ins Geld. Es gibt Sportarten, bei denen das etwas weniger dramatisch ist und Sportarten, bei denen man sprichwörtlich sein letztes Hemd geben muss, um bei allen wichtigen Ereignissen mit dabei zu sein.

BVB Champion 2010 / 2011Bild: Peter F.


Reisen innerhalb der Fußball Bundesliga machbar

Beim Fußball, dem Lieblingssport der Deutschen beispielsweise, ist es eher halb so wild. Je nachdem, wo man wohnt, hat man als Fan eines Bundesligavereins schon mal 17 Heimspiele, bei denen man gar nicht oder kaum reisen muss. Und da Deutschland nun nicht das größte Land der Welt ist, kann man auch die 17 Auswärtsspiele allesamt noch mehr oder weniger gut mit dem Bus oder Zug erreichen und braucht auch nicht mehr Zeit einplanen, als maximal ein Wochenende. Hat man das Glück und der Lieblingsverein ist so gut, dass er auch international spielt, wird es schon etwas komplizierter und teurer. Aber auch hier ist die schlichte Anzahl der Auswärtsspiele im Vergleich zu anderen Sportarten noch relativ überschaubar.

Enorme Reisestrapazen in der Formel 1
Schauen wir uns aber mal andere Sportarten an. Als Formel 1 Fan hat man es da schon wesentlich schwieriger. Zwar gibt es insgesamt weniger Spiele, sprich Rennen, dafür sind diese allerdings über den ganzen Erdball verteilt. In der aktuellen Formel 1 Saison gibt es 21 Rennen, die komplett auf alle Kontinente (außer Afrika) verteilt sind. Schaut man sich nur die ersten vier Rennen an, stellt man fest, dass einem als Otto Normalverbraucher da schon direkt die Urlaubstage und das Ersparte ausgehen dürften…Melbourne/Australien, Sachir/Bahrain, Shanghai/China und Sotschi/Russland heißen hier die Austragungsorte.

14478001714_3bc8b1e6a4_zBild: Ungry Young man

Um hier wirklich alle Rennen miterleben zu können, muss man entweder steinreich sein und nicht arbeiten müssen oder man hat das Glück, seinen Job örtlich ungebunden ausführen zu können. Im Idealfall hat der Job sogar mit dem Lieblingssport zu tun und man ist beispielsweise Autor für ein Formel 1 Magazin. Ist dem nicht so und man will trotzdem unbedingt mit dabei sein, sollte man sich auf jeden Fall nach alternativen Einnahmequellen, die man auch unterwegs erwirtschaften kann, umschauen. Für die meisten wird es daher allerdings genügen vorm heimischen Bildschirm mitzufiebern und wer noch mehr dabei sein will, der kann vielleicht sein Glück mit Formel 1 Wetten bei Anbietern wie bet365 versuchen.

Auch beim Tennis muss man weit reisen

Beim Tennis sieht es ganz ähnlich aus. Je nach Spielplan des Lieblingsspielers kann man innerhalb einer Saison kräftig Airmeilen sammeln. Alleine für die vier Grand Slam-Turniere, Australien Open in Melbourne, French Open in Paris, Wimbledon in London und die US Open in New York, hat ein normaler Angestellter seinen Jahresurlaub bereits mehr als verbraucht. Und das sind ja nur die vier Highlights, für einen echten Tennis Fan, bzw. für die Fans der Topspieler gibt es ja noch jede Menge weitere Turniere, die sich über die ganze Welt verteilen.

Bleibt also festzuhalten, dass das „Fan-Sein“ eine wirklich teure und zeitraubende Angelegenheit sein kann. Da ist es doch sicherlich eine Überlegung wert, sich einfach ein bis zwei schöne Spiele/Rennen im Jahr auszusuchen und die restliche Saison gemütlich vom heimischen Sofa aus zu verfolgen.