Rasendüngerarten für gesündere Rasenflächen

Jeder Hausbesitzer ist stolz darauf, einen schönen, grünen Rasen zu haben. Doch für die Attraktivität ist mehr nötig als ausreichendes Wässern und Mähen. Der wichtigste Grund für die Düngung des Rasens besteht darin, ihm ausreichend Nährstoffe zuzuführen, die das Wachstum eines gesunden und kräftigen Rasens fördern. Doch welche Arten von Rasendüngern gibt es? Welchen sollten Sie verwenden? Das Wissen um die verschiedenen Alternativen hilft Ihnen bei der Auswahl einer geeigneten Option für Ihren Rasen und für die Gartenarbeit.

1. Granulatdünger

Granulatdünger sind wahrscheinlich die am weitesten verbreitete Form für Rasenflächen. Es gibt zwei Arten: Granulatdünger mit langsamer Freisetzung und Granulatdünger mit schneller Freisetzung. Der Hauptvorteil von Granulatdüngern besteht darin, dass sie leicht auszubringen sind und die Nährstoffe mit der Zeit allmählich freisetzen.

– Langsam wirkende Dünger

Sie geben die Nährstoffe langsam an den Boden ab, um den Rasen konstant mit Nährstoffen zu versorgen. Sie werden wegen ihrer lang anhaltenden Wirkung und der geringeren Häufigkeit der Anwendung bevorzugt. Für Rasen, der ständig mit Nährstoffen versorgt werden muss, werden Langzeitdünger in der Regel in umhüllter oder organischer Form angeboten und sind weniger anfällig für Verbrennungen im Rasen.

– Rasendünger mit schneller Freisetzung

Rasendünger mit schneller Freisetzung sind eine ausgezeichnete Wahl, wenn eine schnelle Nährstoffverfügbarkeit erforderlich ist, da sie sehr schnell wirken, aber häufig nachgedüngt werden müssen. Sie geben dem Rasen den dringend benötigten sofortigen Green-up-Effekt, können aber bei übermäßiger Anwendung eher zu Verbrennungen führen.

Rasendünger
Stets speziellen, möglichst organischen Rasendünger aus dem Gartenfachhandel verwenden. Im Frühling und Sommer sollte er stickstoffbetont sein, um das Wachstum anzuregen. Herbstrasendünger hingegen enthält viel Kalium, welches die Grashalme vor Frost schützt.

Es handelt sich dabei um Granulatdünger, die mit einem Streuwagen ausgebracht werden müssen. Anschließend sollten Sie den Rasen wässern, damit sich die Nährstoffe im Boden auflösen können.

2. Flüssigdünger

Flüssigdünger sind eine schnelle Methode, den Rasen zu düngen, da sie die Nährstoffe auflösen und sie so leicht aufnehmen können. Die Ausbringung erfolgt mit einem Sprühgerät am Ende des Schlauchs und ist daher praktisch für große Rasenflächen oder für Flächen, die für die Verwendung eines Streuers unzugänglich sind.

Flüssigdünger sind am wirksamsten, wenn Sie einen bestimmten Nährstoffmangel schnell beheben müssen. Wenn Ihr Rasen zum Beispiel Anzeichen von Stickstoffmangel aufweist, sind flüssige Rasendünger sehr gut geeignet, um ihn sofort zu korrigieren. Da sie jedoch so schnell wirken, müssen sie unter Umständen häufiger nachgedüngt werden als Granulatdünger.

3. Organischer Dünger

Für Hausbesitzer, die einen grünen Weg einschlagen wollen, sind organische Düngemittel genau das Richtige. Organische Dünger bestehen aus natürlichen Stoffen wie Kompost, Mist und Knochenmehl und verbessern die Bodengesundheit und versorgen den Rasen mit allen notwendigen Nährstoffen. Die Düngemittel sind reich an organischen Stoffen und verbessern so die Bodenstruktur und fördern nützliche Mikroorganismen.

Obwohl es wie bei synthetischen Düngemitteln einige Zeit dauern kann, bis sie Wirkung zeigen, haben organische Düngemittel den Vorteil, dass sie lange halten. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert und schließlich ein gesünderes Ökosystem um Ihren Garten herum geschaffen. Organischer Rasendünger ist für alle empfehlenswert, die sich eine nachhaltige Rasenpflege wünschen.

4. Synthetische Düngemittel

Synthetische Düngemittel werden hergestellt, um Ihrem Rasen einen bestimmten Nährstoff in einer bestimmten Menge zuzuführen. Sie sind relativ billiger als organische Düngemittel und werden hergestellt, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Sie haben eine höhere Konzentration an Stickstoff, Phosphor und Kalium – diese drei Nährstoffe gelten als wichtig für das Wachstum von Gras und tragen dazu bei, dass Ihr Rasen in kürzerer Zeit gesund wird.

Der Einsatz von synthetischen Düngemitteln in großen Mengen führt jedoch zu negativen Auswirkungen auf die Umwelt. In manchen Fällen führen synthetische Düngemittel zu Wasserverschmutzung, weil sie in wasserhaltige Gebiete abfließen. Sie müssen daher gemäß den Anweisungen auf den Etiketten ausgebracht werden.

5. Spezialdüngemittel

Einige Düngemittel enthalten spezielle Formulierungen, die auf die Bedürfnisse des Rasens abgestimmt sind. Unkraut- und Nährstoffdünger zum Beispiel enthält eine Kombination aus Herbizid und Dünger, die unerwünschtes Unkraut vernichtet und gleichzeitig den Rasen düngt. Dünger mit hohem Phosphorgehalt werden vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, das Wurzelwachstum von neu gepflanzten Rasenflächen zu fördern oder strapaziertes Gras zu stärken.

Rasendünger erklärt | Grundwissen für Anfänger | Rasenpflege

Schlussfolgerung

Die Wahl des Rasendüngers hängt von der Art des Rasens, der Beschaffenheit des Bodens und den Anforderungen an die Düngung ab. Ob langsam freisetzender Granulatdünger, schnell wirkender Flüssigdünger oder organische Lösung, die Möglichkeiten sind endlos. Wenn Sie jedoch wissen, was Ihr Rasen braucht, können Sie sich Jahr für Jahr an einem lebendigen und gesunden Rasen erfreuen.

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